Oft entscheiden wenige Minuten über Tod oder Leben. Das Handy ist der schnellste Weg, um Hilfe zu holen. Mittlerweile erfolgen in Deutschland über 10 Millionen Notrufe pro Jahr vom Mobiltelefon aus. Was viele nicht wissen: Die 112 ist nicht nur in Deutschland ereichbar, sondern auch in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.
Egal, ob 112 oder 110: Das Handy sucht sich automatisch und immer das stärkste zur Verfügung stehende Netz. Und zwar unabhängig davon, bei welchem Netzbetreiber das Handy angemeldet ist. Von einem technisch intakten Gerät kann selbst ohne Vertrag, Betreiberkarte (SIM-Karte) oder Guthaben ein Notruf über die 112 abgesetzt werden. Das funktioniert jedoch nur, wenn die PIN-Nummer noch nicht eingegeben wurde.
Wenn der Empfang des eigenen Netzbetreibers schwach oder nicht vorhanden ist, soll das Gerät aus- und wieder eingeschaltet werden. Dann wird nicht die PIN-Nummer eingegeben, sondern entweder die Notruffunktion (SOS) betätigt oder die 112 gewählt. Jetzt wird der Notruf an die nächste Notrufzentrale weitergeleitet. Damit der Akku sich nach langer Liegezeit nicht entlädt, hat der ADAC einen Tipp parat: "Einfach den Akku ein Stück ausklinken, dann wird kein Strom verbraucht."
Auf Autofahrten, Ausflügen und alpinen Touren sollte das Handy deshalb stets dabei sein. Jedoch kann ein Anrufer nicht immer genau angeben, wo er sich befindet. Neue Mobilfunkstandards wie UMTS leisten dann vielleicht schon bald eine wichtige Hilfe. Mit dem Ausbau des UMTS-Netzes soll künftig eine Positionsbestimmung auf unter 100 Meter möglich sein. Vorläufig besteht in ländlichen Gegenden allerdings nur eine Ortungsgenauigkeit von einigen Kilometern. Die Positionsbestimmung erfolgt dabei über das GMS-Mobilfunknetz.
Wer sich ein neues Handy kauft, sollte aber sein altes Gerät nicht wegwerfen. In vielen deutschen Städten laufen bereits Aktionen, bei denen noch funktionsfähige Mobiltelefone, mit denen die Notrufnummer 112 angewählt werden kann, verschenkt werden. Eine mögliche Anlaufstelle sind dafür die Verkaufsstellen der Hersteller. Immer wieder sammeln auch carikative Organisationen gebrauchte Handys ein, um sie zum Beispiel älteren oder bedürftigen Menschen als Notfall-Telefon zur Verfügung zu stellen.
(Quelle: heise.online)
Egal, ob 112 oder 110: Das Handy sucht sich automatisch und immer das stärkste zur Verfügung stehende Netz. Und zwar unabhängig davon, bei welchem Netzbetreiber das Handy angemeldet ist. Von einem technisch intakten Gerät kann selbst ohne Vertrag, Betreiberkarte (SIM-Karte) oder Guthaben ein Notruf über die 112 abgesetzt werden. Das funktioniert jedoch nur, wenn die PIN-Nummer noch nicht eingegeben wurde.
Wenn der Empfang des eigenen Netzbetreibers schwach oder nicht vorhanden ist, soll das Gerät aus- und wieder eingeschaltet werden. Dann wird nicht die PIN-Nummer eingegeben, sondern entweder die Notruffunktion (SOS) betätigt oder die 112 gewählt. Jetzt wird der Notruf an die nächste Notrufzentrale weitergeleitet. Damit der Akku sich nach langer Liegezeit nicht entlädt, hat der ADAC einen Tipp parat: "Einfach den Akku ein Stück ausklinken, dann wird kein Strom verbraucht."
Auf Autofahrten, Ausflügen und alpinen Touren sollte das Handy deshalb stets dabei sein. Jedoch kann ein Anrufer nicht immer genau angeben, wo er sich befindet. Neue Mobilfunkstandards wie UMTS leisten dann vielleicht schon bald eine wichtige Hilfe. Mit dem Ausbau des UMTS-Netzes soll künftig eine Positionsbestimmung auf unter 100 Meter möglich sein. Vorläufig besteht in ländlichen Gegenden allerdings nur eine Ortungsgenauigkeit von einigen Kilometern. Die Positionsbestimmung erfolgt dabei über das GMS-Mobilfunknetz.
Wer sich ein neues Handy kauft, sollte aber sein altes Gerät nicht wegwerfen. In vielen deutschen Städten laufen bereits Aktionen, bei denen noch funktionsfähige Mobiltelefone, mit denen die Notrufnummer 112 angewählt werden kann, verschenkt werden. Eine mögliche Anlaufstelle sind dafür die Verkaufsstellen der Hersteller. Immer wieder sammeln auch carikative Organisationen gebrauchte Handys ein, um sie zum Beispiel älteren oder bedürftigen Menschen als Notfall-Telefon zur Verfügung zu stellen.
(Quelle: heise.online)

Ein Handy-Notruf ist in der ganzen EU möglich
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