Mal ehrlich: wissen Sie, wie Sie mit Ihrem todschicken neuen Handy eine Multimedia-Nachricht verschicken können? Gelingt es Ihnen immer, Ihren tollen DVD- oder Videorecorder so zu programmieren, dass er tatsächlich die gewünschte Sendung im richtigen Fernsehprogramm aufnimmt? Und wie war das gleich noch mal mit dem Feinwaschgang und dem Schonschleudern bei der Waschmaschine?
Keine Sorge, es geht heutzutage vielen Menschen so. Wenn Geräte immer neue Funktionen bekommen und zudem schwierig zu bedienen sind, findet man sich oft nicht leicht mit ihnen zurecht. Und leider gibt es immer mehr Gelegenheiten zum Scheitern. Digitalkamera, Organizer, Handy - jedes Gerät will neu erforscht und verstanden werden.
Die meisten modernen Geräte sind mit Funktionen überfrachtet, die kaum ein Mensch nutzt. Es ist schon schwierig genug, das eine „Feature“ herauszufinden, das man gerade braucht. Wer in unserer komplizierten Welt mithalten will, muss deshalb nicht nur technisch fit, reaktionsschnell und flexibel sein, er darf auch sonst keine Schwierigkeiten im Alltag haben. Davon können nicht nur viele ältere Menschen, sondern auch beispielsweise Mütter mit Kleinkindern und Kinderwagen oder körperlich Behinderte und Menschen mit kleinen Handicaps ein Lied singen.
„Anstrengungslose Technik“ ist deshalb die Devise des Generationen-Forschungs- programms der Universität München. Mit der Zielgruppe „50 plus“ vor Augen, also den über 50-jährigen Verbrauchern, erforscht und entwickelt das GRP-Team (Generation Research Group) aus Technikern und Altersforschern im oberbayerischen Kurort Bad Tölz ständig neue und altbewährte Produkte und Systeme auf ihre Bediener- freundlichkeit.
Im österreichischen Shopping-Paradies „50plus“ geht man sogar noch einen Schritt weiter. Ganze Supermarktfilialen wurden besonders seniorenfreundlich eingerichtet: große Schilder, Leselupen fürs Kleingedruckte, Einkaufswagen mit Ruhesitz und Bremse, extra-breite Gänge, Angebote für Genießer - und alles in bequemer Greifhöhe und bei angenehmer Beleuchtung. Und wem die Füße weh tun, der kann in der Ruhezone eine Pause machen.
Anwenderfreundliche Geräte und Systeme - eine Marktstrategie, die ankommt. Nicht nur bei den Senioren. In das Shoppingparadies „50plus“ beispielsweise gehen inzwischen immer mehr Mütter mit Kinderwägen, die die breiten Gänge und den Service schätzen. Ganz zu schweigen von all den anderen Kunden, die einfach nur mal stressfrei einkaufen wollen ...
http://www.grp.hwz.uni-muenchen.de/
http://www.sentha.udk-berlin.de/
Quelle:
BR-online, Leben 2020,
www.br-online.de/leben2020...
Keine Sorge, es geht heutzutage vielen Menschen so. Wenn Geräte immer neue Funktionen bekommen und zudem schwierig zu bedienen sind, findet man sich oft nicht leicht mit ihnen zurecht. Und leider gibt es immer mehr Gelegenheiten zum Scheitern. Digitalkamera, Organizer, Handy - jedes Gerät will neu erforscht und verstanden werden.
Die meisten modernen Geräte sind mit Funktionen überfrachtet, die kaum ein Mensch nutzt. Es ist schon schwierig genug, das eine „Feature“ herauszufinden, das man gerade braucht. Wer in unserer komplizierten Welt mithalten will, muss deshalb nicht nur technisch fit, reaktionsschnell und flexibel sein, er darf auch sonst keine Schwierigkeiten im Alltag haben. Davon können nicht nur viele ältere Menschen, sondern auch beispielsweise Mütter mit Kleinkindern und Kinderwagen oder körperlich Behinderte und Menschen mit kleinen Handicaps ein Lied singen.
„Anstrengungslose Technik“ ist deshalb die Devise des Generationen-Forschungs- programms der Universität München. Mit der Zielgruppe „50 plus“ vor Augen, also den über 50-jährigen Verbrauchern, erforscht und entwickelt das GRP-Team (Generation Research Group) aus Technikern und Altersforschern im oberbayerischen Kurort Bad Tölz ständig neue und altbewährte Produkte und Systeme auf ihre Bediener- freundlichkeit.
Im österreichischen Shopping-Paradies „50plus“ geht man sogar noch einen Schritt weiter. Ganze Supermarktfilialen wurden besonders seniorenfreundlich eingerichtet: große Schilder, Leselupen fürs Kleingedruckte, Einkaufswagen mit Ruhesitz und Bremse, extra-breite Gänge, Angebote für Genießer - und alles in bequemer Greifhöhe und bei angenehmer Beleuchtung. Und wem die Füße weh tun, der kann in der Ruhezone eine Pause machen.
Anwenderfreundliche Geräte und Systeme - eine Marktstrategie, die ankommt. Nicht nur bei den Senioren. In das Shoppingparadies „50plus“ beispielsweise gehen inzwischen immer mehr Mütter mit Kinderwägen, die die breiten Gänge und den Service schätzen. Ganz zu schweigen von all den anderen Kunden, die einfach nur mal stressfrei einkaufen wollen ...
http://www.grp.hwz.uni-muenchen.de/
http://www.sentha.udk-berlin.de/
Quelle:
BR-online, Leben 2020,

Wenn Geräte immer neue Funktionen bekommen und zudem schwierig zu bedienen sind, findet man sich oft nicht leicht mit ihnen zurecht. Und leider gibt es immer mehr Gelegenheiten zum Scheitern. Digitalkamera, Organizer, Handy - jedes Gerät will neu erforscht und verstanden werden. Foto: PhotoCase.de
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